Sonntag, 5. September 2010

Stark gestartet... schwach gelandet.

Was ist aus dem Freiraum in Meerbusch Ossum geworden? Müll, Dreck, Drogen,  verwahrloste Tiere, Marihunaanzucht, Polizeieinsätze....... lieber Herr G..!!!!!!!!!!!!!!! Es reicht!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hamsterfriedhof Herbertzhof

Was ist aus dem Freiraum in Ossum geworden... Müll, leere Bierflaschen, volle Aschenbecher mit Joints und dann noch arme Hamster die in im eigenen Kot rumlaufen müssen?



Der Betreiber ist sicherlich sehr ambitioniert gestartet... was wollten die Betreiber  Roland Giersch und Torsten Fugman alles machen? 




Freiraum Ossum bleibt zu

Meerbusch

Freiraum Ossum bleibt zu

VON CHRISTOPH BAUMEISTER - zuletzt aktualisiert: 08.01.2010
Meerbusch (RP) Vor vier Monaten schloss das Ordnungsamt die Kulturstätte in Ossum und erteilte den beiden Betreibern Roland Giersch und Torsten Fugmann Auflagen. Die kann das Duo nicht erfüllen, es plant nun eine Gemeinschaftswerkstatt.
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Ossum Den Freiraum Ossum wird es in Zukunft nicht mehr geben. "Wir müssen zu viele Auflagen erfüllen, um das Projekt fortzusetzen zu können. Egal, ob Parkplätze, Fluchtwege oder sanitäre Anlagen – der Aufwand ist einfach zu groß", sagt Roland Giersch, einer der beiden Betreiber. Im Moment fehle ihm dafür die Zeit. Schließlich sei und war das Ganze nur ein Hobby.
Genau das war im August des vergangenen Jahres angezweifelt worden, so dass beim beim städtischen Ordnungsamt Beschwerden über Giersch und seinen Kompagnon Torsten Fugmann eingingen. "Uns wurde vorgeworfen, dass wir uns mit dem Freiraum bereichern", so Giersch, der auch ein Vierteljahr später noch enttäuscht über diese Reaktion ist. "Es ist schade, dass unsere Idee so schnell im Keim erstickt wurde, denn das war ein schöner Selbstläufer", bedauert Giersch. "Die Leute hätten doch direkt mit uns reden können, dann hätten wir bestimmt einen Kompromiss gefunden."
Alten Kuhstall hergerichtet
Im März 2008 hatten Giersch und Fugmann einen alten Kuhstall hinter dem Herbertzhof in Ossum so weit hergerichtet, dass sie dort eigene Skulpturen ausstellen konnten. Zwei Monate später las der Lank-Latumer Reiner M. Platz dort Texte von Charles Bukowski vor und auch der Meerbuscher Kulturkreis um Heribert Schween sowie FDP-Ratspolitiker Wolf Meyer-Ricks mit einer afrikanischen Trommelgruppe waren dort zu Gast. Andere Musiker, Kabarettisten und Künstler traten ebenfalls im Freiraum auf.

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Kurz bevor Gerry X und Heidi nach Ossum kommen sollten, schloss das städtische Ordnungsamt die Kulturstätte wegen fehlender Genehmigungen nach gut einem Jahr, so dass die letzte Veranstaltung kurzfristig in Osterath stattfinden musste.
"Der Freiraum ist kein gesetzlicher Freiraum", erklärte Heiko Bechert, Leiter des städtischen Ordnungsamts damals. Reinhard Lutum von der Bauordnungsbehörde nannte eine Reihe von Punkten, die es zu klären galt: Fluchtwege, Sanitäranlagen und – viel grundsätzlicher – die planungsrechtliche Zulässigkeit einer solchen Nutzung im so genannten Außenbereich. "Auf das Angebot, die Kulturstätte legalisieren zu lassen, sind die Eigentümer nicht eingegangen", betonte Lutum gestern auf RP-Anfrage.
Platz für Kunst bieten
Ganz verzichten müssen Freunde des Freiraums auf die Kulturstätte aber nicht. "Wir wollen zumindest zwei, dreimal im Jahr im privaten Rahmen etwas machen", verrät Giersch. Beispielsweise sei der Trickfilm-Open-Air-Abend sehr gut angekommen. In den Räumlichkeiten wollen sie möglicherweise eine Gemeinschaftswerkstatt aufbauen. "Dann könnten wir auch anderen kreativen Leuten Platz für ihre Kunst bieten", sagt Giersch.

Meerbusch Freiraum Ossum vor dem Aus

Meerbusch

Freiraum Ossum vor dem Aus

VON NORBERT STIRKEN - zuletzt aktualisiert: 11.08.2009
Meerbusch (RP) Die Stadt schließt vorläufig die kulturelle Spielstätte in einem alten Kuhstall. Die Betreiber Roland Giersch und Torsten Fugmann müssten zahlreiche Auflagen der Ordnungsbehörden erfüllen.
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Torsten Fugmann (links) und Roland Giersch haben den Freiraum Ossum in eine Kulturstätte verwandelt – nun gibt's Ärger.  RP-Fotos (2): Archiv
Torsten Fugmann (links) und Roland Giersch haben den Freiraum Ossum in eine Kulturstätte verwandelt – nun gibt's Ärger. RP-Fotos (2): Archiv
Das städtische Ordnungsamt hat die Kulturstätte Freiraum Ossum nach mehr als einem Jahr überraschend geschlossen. Die Betreiber Roland Giersch und Torsten Fugmann mussten am Wochenende mit ihrer geplanten Veranstaltung kurzfristig nach Osterath ausweichen. "Nachbarn haben uns angeschwärzt, wir würden uns mit dem Freiraum in Ossum bereichern", berichtete Giersch gestern im RP-Gespräch.
Im März 2008 hat das Duo einen alten Kuhstall hinter dem Herbertzhof in Ossum so weit hergerichtet, dass sie dort ihre mit einer Kettensäge aus Totholz herausgeschnittenen Skulpturen ausstellen konnten. Zwei Monate später las der Lank-Latumer Reiner M. Platz dort Texte von Charles Bukowski.
Am Samstag hätte der Kultautor im Freiraum wieder im Zentrum des Interesses stehen sollen. Doch diesmal blieben die Türen geschlossen. "Wir sind von der Stadt angerufen worden und sollten zu bestimmten Punkten Stellung beziehen", berichtet Giersch, der sein Geld als Gärtner verdient. Sein Freund und Mitstreiter Torsten Fugmann ist Ergotherapeut. "Wir machen das als Hobby", sagt Giersch, der unter anderem schon den Meerbuscher Kulturkreis um Heribert Schween und den FDP-Ratspolitiker Wolf Meyer-Ricks mit seiner afrikanischen Trommelgruppe zu Gast hatte.
Um den Fortbestand des Spielorts machen sich die beiden Meerbuscher nun ernsthafte Sorgen. Die Stadt fahre ganz großes Geschütz auf. Für heute seien sie zur Bauaufsicht ins Technische Dezernat bestellt worden, um zu Fragen wie Stellplätze, Schanklizenz, Nutzungsgenehmigung und anderen Antworten zu liefern.
"Der Freiraum ist kein gesetzlicher Freiraum", erklärt Heiko Bechert, Leiter des städtischen Ordnungsamts. Reinhard Lutum von der Bauordnungsbehörde nennt eine Reihe von Punkten, die es zu klären gilt: Fluchtwege, Sanitäranlagen und viel grundsätzlicher – die planungsrechtliche Zulässigkeit einer solchen Nutzung im so genannten Außenbereich.
"Das ist doch keine kommerzielle Geschichte von uns", sagt Giersch. Im Gegenteil, er und sein Kollege steckten viel Zeit und Energie in ihr Projekt. Neben Ausstellungen waren es vor allem Lesungen und manchmal Musikabende, die im Freiraum Ossum stattgefunden haben. Noch sind die beiden nicht bereit, ihr Hobby so einfach aufzugeben. "Vielleicht gründen wir einen Verein, um zu verdeutlichen, das wir keine Gewinninteressen haben", sagt Giersch. "Hier sollte etwas entstehen – von Meerbuschern für Meerbuscher", sagt er.